Chronik

 1892

Der TuS Augustfehn wird in der Gründerzeit des Deutschen Reichs ins Leben gerufen. Die Wahl des Vorstandes fand damals schon, wie aus den Akten hervorgeht, auf demokratischer Basis statt.

   1927 -1933

Die Leichtathleten des TuS feiern große Erfolge bei den Gaumeisterschaften in Oldenburg. 

1945

Mehrere Augustfehner Turner finden sich zusammen, um den TuS Augustfehn von 1982 am 9.Dezember 1945 nach Ende des 2. Weltkrieges neu ins Leben zu rufen.

Strenge Richtlinien der Militärregierung für die Neugründung eines Vereins mussten beachtet werden. Alle Berichte und Planungen mussten der Militärregierung in Westerstede vorgelegt werden. Die Zustimmung zur Neugründung des TuS erfolgte erst mehrere Monate nach Antragstellung am 11. September 1946.

Als 1. Vorsitzender fungierte seinerzeit Dr. H. Niemann.

Um den Sport- und Turnbetrieb nach Kriegsende wieder zu beleben, wurden Sportreferenten eingesetzt. So hatte der Turnbruder und Sportreferent Heinrich de Vrese aus Augustfehn II die mühselige Pflicht nach getaner Arbeit mit dem Fahrrad von Verein zu Verein zu fahren, um Spiele zu organisieren.

Die Militärregierung verlangte über jedes Spiel und jede Turnstunde oder Zusammenkunft eine ausführliche Berichterstattung. Dies bedeutete für die Schriftwarte der Vereine eine erhebliche Belastung, zumal die Heranschaffung von Schreibpapier sehr schwierig war.

1948 setzte der Verein das Schwergewicht auf den Breitensport und setzte sich als Ziel, den Verein von unten her aus der Jugend heraus wieder aufzubauen und möglichst viele Menschen für „die gute Sache des Turnes“ zu gewinnen. 
 

 1951

Fritz Valentin wird neuer 1. Vorsitzender

Die Jugendlichen wenden sich immer mehr den Kampfspielen wie Fußball, Handball, Faustball und Tischtennis zu. Vornehmlich die männliche Jugend wählt das Geräteturnen und die Leichtathletik ab.

 1957

Dem Verein werden alle Übungsstätten genommen. Die früheren Übungssäle werden in Tanzzentren und Festsäle verwandelt. Mehrere Jahre müssen die Turner des TuS mit dem unbeheizten Kesselhaus in der ehemaligen Eisenhütte vorlieb nehmen.

Die Zahl der Turner fällt auf 68. 

 1959

Heinz Behrendt wird neuer 1. Vorsitzender.

Die Turnhalle bei der Hauptschule in Augustfehn I befindet sich bereits im Bau. Ein kleiner Sportplatz neben der Sporthalle wird nur allmählich ausgebaut.

Nach Fertigstellung der Sporthalle entwickelte sich dort bald reges Leben. Wie heute auch wird die Halle vormittags von der Haupt- und Realschule und nachmittags und in den Abendstunden von Turn- und Tennisverein genutzt.
Nachdem die Turnhalle bei der Hauptschule allmählich aus allen Nähten platzt, weist der damalige Rektor der Realschule, Herr Rambusch, immer wieder auf die Notwendigkeit einer zweiten Sporthalle hin. 
 

 1975

Die zweite Turnhalle wird fertiggestellt. Neben den Turn- und Sportveranstaltungen dient diese ebenfalls als Mehrzweckhalle für größere Veranstaltungen im Dorf.

Zum Bedauern der Handballer hat auch diese Halle nicht die entsprechende Größe, um dort Vergleichswettkämpfe austragen zu können. Zu Lasten der Vereinskasse gingen hier die stetigen Fahrten der Handballmannschaften zu Vergleichswettkämpfen nach Rostrup.

Der Vereinsvorsitzenden bemühte sich mit großem Erfolg um die Erweiterung des Sportplatzes an der Hauptschule. So ließ die Gemeinde Apen dort eine 400-m-Bahnsowie eine Flutlichtanlage errichten.
1976 zählt der Verein 300 Mitglieder. 

 1978

Hermann Ocken wird neuer 1. Vorsitzender.

Mit seinem verjüngten Vorstand konnte der 1. Vorsitzende eine neue Vereinssatzung erarbeiten. Als neues Bildungsziel wird folgendes definiert: „Der Verein bezweckt insbesondere die Heranbildung und individuelle Entfaltung der Persönlichkeit sowie die Integration des Einzelnen in eine Gemeinschaft durch die Ausübung von Sport und Spiel.“
Dem Verein gehören mittlerweile 405 Mitglieder an. 

 1980

Nach nur 2 Jahre langer Tätigkeit wird Hermann Ocken in die Schulverwaltung Osnabrück berufen und muss das Amt des 1. Vorsitzenden an Johann Hemken übergeben.

Die Anzahl der Vereinsmitglieder steigt stetig auf 508.

Das Geräteturnen rückt immer mehr in den Hintergrund. Besonders Mannschaftssportarten wie Handball und Basketball können von 1980 – 1987 große Erfolge verzeichnen. 

 1986

Ein großer Wunsch des TuS Augustfehn geht mit der Einweihung der neuen Großraumhalle in der Schulstraße in Erfüllung. Davon profitieren besonders die Handball, die endlich ihre Heimspiele in Augustfehn austragen können. Zur Einweihung der Halle wird eine Sportwoche durchgeführt. 

 1987

Nach 7 Jahren legt Johann Hemken sein Amt als 1. Vorsitzender aus beruflichen Gründen nieder. Ralph-Dieter Tammen wird kommissarisch als Nachfolger eingesetzt. 

 1988

Im März 1988 kann endlich ein neuer 1. Vorsitzender von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Ralph-Dieter Tammen übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden. Der Vorstand wird von 6 auf 7 Mitglieder aufgestockt. 

 1989

Die Personalienverwaltung des TuS wird auf EDV umgestellt. Dies ermöglicht eine schnellere Erfassung der ausstehenden Beträge. 

 1990

Die Mitgliederzahlen des TuS erhöhen sich auf 626 Vereinsangehörige. 

 1991

Da sich der TuS finanziell in einer gesunden Lage befindet, kann 1991 eine EDV- Anlage angeschafft werden.  

 2010Der TuS Augustfehn zählt zum Ende des Geschäftsjahrs 826 Mitglieder.