Augustfehner Handball-Zicken zuckersüß

28. 07. 2017

Süßes Motto beim Fest der 1000 Laternen

Seit vielen Jahren nehmen die Handball-Frauen des TuS Augustfehn bereits aktiv am Umzug anlässlich des Festes der 1000 Laternen teil. Dabei präsentieren sie stets andere Themen und Motive. In diesem Jahr hieß das Motto „Handball-Zicken zuckersüß“.

Bunt verkleidet mit T-Shirts, Kleidchen oder Röckchen mit süßen Hinweisen auf Kinder-Schoko-Bons, Ferrero Rocher und m&m’s hatten die Handballerinnen jede Menge Spaß an Bord. Viele Kinder freuten sich über „Süßwaren“, die die Handball-Zicken immer wieder Richtung Zuschauer warfen.

Hinterher ging es gemeinsam und immer noch verkleidet auf den Festplatz. Die Party dauerte bis spät in die Nacht. Es war wieder ein überaus gelungener Abend für die Handball-Zicken des TuS Augustfehn.


Zuckersüß verkleidete Handball-Zicken waren auf einem bunt dekorierten Umzugwagen beim Fest der 1000 Laternen dabei

Unter dem Schottenrock ist gar nichts

28. 07. 2017

Handballherren im Schottenlook beim Fest der 1000 Laternen
Männer in Röcken auf dem Umzugswagen

Insgesamt 55 Wagen nahmen am diesjährigen Umzug anlässlich des Festes der 1000 Laternen teil. Ein besonderer „Hinkucker“ waren wieder die Handballherren des TuS Augustfehn, die im Schottenlook auftraten. Männer, die in Röcken herumlaufen, sieht man schließlich nicht alle Tage.

Unter dem Schottenrock ist gar nichts, da ist nichts und da war nichts, doch drüber hängt ein großer Sack mit Pfeifen. Und will man dudeln, dann muss man pusten, darf schwitzen und nicht husten, nur herzhaft in den Dudelsack rein kneifen. Das sang schon vor Jahren Nico Haak und die Augustfehner Handballer fanden das Motto gut.

„Es ist ganz schön blöd, mit Rock in ein Auto ein- und auszusteigen“, meinte ein Handballer, der ungenannt bleiben möchte, als er von seiner Frau zum Treffpunkt gebracht wurde. Aber alle Teilnehmer hatten wieder mächtig Spaß. Schon bei der Dekoration des Festwagens am Vorabend, beim Umzug selber und auch hinterher blieben kein Auge und keine Kehle trocken. Später ließen alle den gemeinsamen Abend auf dem Festplatz ausklingen.

Unter dem Schottenrock ist gar nichts – meinten jedenfalls die Handballer des TuS Augustfehn beim Umzug anlässlich des Festes der 1000 Laternen.

Damengymnastikgruppe des TuS Augustfehn mit neuem Outfit

12. 07. 2017

Polo-Shirts gesponsert vom Autohaus Gnieser, Augustfehn II

Große Freude herrschte bei der Damensportgruppe des TuS Augustfehn. Alle Sportlerinnen erhielten ein neues Polo-Shirt in den Vereinsfarben blau und weiß. Gesponsert wurden die schicken Shirts vom Autohaus Gnieser aus Augustfehn II.

Gemeinsam mit dem Inhaber und Sponsor Bernd Gnieser traf man sich zu einem gemeinsamen Foto in der Sporthalle. Angesprochen hatte die rührige Hertha Schröder von der Sportgruppe des TuS ihren ehemaligen Nachbarn. Und der erklärte sich sofort bereit, die Frauen großzügig zu unterstützen.

Alle Frauen treffen sich immer mittwochs in der Zeit von 19.00 – 20.00 Uhr in der Sporthalle Mühlenstraße in Augustfehn zum Training. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Informationen erteilt Übungsleiterin Waltraud Schmitt unter Telefon 04489-2160.

Polo-Shirts erhielten die Mitglieder der Damengymnastikgruppe des TuS Augustfehn. Mit einem Blumenstrauß bedankten sich die Frauen bei Sponsor Bernd Gnieser (rechts).

Es lebe der Sport in Augustfehn

  1. 05. 2017

Jubiläum – TuS Augustfehn feiert 125-jähriges Bestehen – Festakt mit 60 Gästen

 

Viele Glückwünsche nahm Vorsitzender Dieter Tammen entgegen. Bürgermeister Huber regte mit seinem Geschenk die Gründung der neuen Abteilung „Boulespiel“ an.

 

„Es lebe der Sport. Er ist gesund und macht uns hort. Er gibt uns Kraft, er gibt uns Schwung. Er ist beliebt bei oid und jung“, sang einst Rainhard Fendrich.

 

Beliebt bei alt und Jung ist auch der TuS Augustfehn und das seit 125 Jahren. Das Jubiläum wurde am Samstag, 13. Mai, mit rund 60 Ehrengästen aus Sport, Politik und Gesellschaft in der Eisenhütte gefeiert.

 

Vertreter des Ortsvereins, der Werbegemeinschaft, der örtlichen Sportvereine der Gemeinde Apen, die Kreissportbundvorsitzende Monika Wiemken und Bürgermeister Matthias Huber waren der Einladung gefolgt. Auch die Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter, Übungsleiter und Trainer des TuS Augustfehn waren dabei.

 

TuS-Vorsitzender Dieter Tammen, begrüßte die Gäste und hieß sie herzlich willkommen. In seiner Ansprache berichtete er von der wechselhaften Geschichte des Vereins, der 1892 entstanden war. Wie aus alten Akten hervor gehe, fand die Wahl des ersten Vorstands schon damals demokratisch statt, und das im deutschen Kaiserreich.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Neugründung des Vereins stieg die Mitgliederzahl kontinuierlich. Dazu trugen maßgeblich die Neubauten der Sporthallen Schulstraße Anfang der 1960er Jahre, 1976 in der Mühlenstraße sowie der Umbau der Sporthalle Schulstraße 1985 zur Großraumhalle bei. Besonders erwähnenswert sei laut Tammen, dass beim TuS Augustfehn seit dem zweiten Weltkrieg in 72 Jahren nur sechs erste Vorsitzende den Verein führten.  „Wir sind ein gesunder Verein mit vielen ehrenamtlich tätigen Übungsleitern und Trainern, die das Vereinswesen mit Leben ausfüllen und unsere zahlreichen Mitglieder sportlich leiten“, so Tammen.

 

Apens Bürgermeister Matthias Huber beglückwünschte den TuS Augustfehn zum 125-jährigen Bestehen und übermittelte die Grüße des Rates und der Verwaltung. „Der TuS Augustfehn bildet den sportlichen Mittelpunkt des Orts. Neben dem Vereinsleben gehört dazu auch das gute Miteinander mit weiteren örtlichen Vereinen“, berichtete Huber.

 

Und weiter: „Im Gründungsjahr 1892 war der Ort Augustfehn als kleine Kolonie gerade einmal 42 Jahre alt. Damals haben sich Leute zusammen getan, um einen Sportverein zu gründen. Nach dem Motto von Turnvater Jahn „Frisch – fromm – fröhlich – frei“ könne man Sport auch mit anderen Dingen verbinden. „Gemeinsam Sport treiben und gesellig beieinander zu sein, das ist bis heute ein guter Grund, einem Verein beizutreten.“

 

Als Geschenk überreichte der Bürgermeister eine Boule-Grundausrüstung, verbunden mit dem augenzwinkernden Hinweis, dass der TuS eine Boule-Abteilung aufbauen und an der Eisenhüttenmauer spielen könne. Huber überreichte Tammen auch ein Schild auf dem steht: „Ralph-Dieter Tammen – Offizielle Boule-Kugel-Ausgabestelle.“

 

Glückwünsche vom Kreissportbund Ammerland (KSB) und vom Landessportbund Niedersachsen (LSB) überbrachte Kreissportbundvorsitzende Monika Wiemken. „Die Entwicklung des TuS Augustfehn bis heute ist einer Vielzahl von engagierten Personen zu verdanken, ohne die ein Verein nicht existieren kann“, lobte Wiemken. Zum Sporttreiben gehörten auch gute Sportstätten, die die Gemeinde Apen und der Landkreis Ammerland ermöglichten.

 

Wilhelm Funk, Vorsitzender des Nachbarvereins TV Apen, wies auf die früheren jährlichen Tischtennis-Wettkämpfe zwischen Augustfehn und Apen um die Staaßenbrücke hin. Gewann Apen, dann „gehörte“ sie zu Apen und in Apen wurde anschließend gemeinsam gefeiert. Gewann Augustfehn, wurde gemeinsam in Augustfehn gefeiert. Die gesunde Rivalität beider Vereine wurde immer sportlich fair untereinander ausgetragen.

 

Weitere Infos zur Jubiläumsveranstaltung des TuS Augustfehn:

 

„Herzlichen Glückwunsch als neuer Schweinchenhüter und Kugelwart des TuS Augustfehn. Wir sollten mal über eine Fusion beider Vereine in dieser Sparte nachdenken“, sagte spaßeshalber Bodo Dillhöfer, Vorstandsmitglied des TuS Vorwärts Augustfehn, zu Dieter Tammen in Anspielung auf die Boule-Grundausrüstung.

 

Sehr bemerkenswert im Vereinsleben ist, dass in den 72 Jahren nach dem zweiten Weltkrieg nur sechs erste Vorsitzende dem TuS Augustfehn vorstanden. Aus älteren Zeiten liegen keine Unterlagen vor. Nachfolgend die Namen der ersten Vorsitzenden: 1945 – 1951 Heinz Niemann, 1951 – 1959 Fritz Valentin, 1959 – 1978 Heinz Behrendt, 1978 – 1980 Hermann Ocken, 1980 – 1986 Johann Hemken, 1986 – heute Dieter Tammen.

 

Feierstunde in der Eisenhütte: Bürgermeister Matthias Huber (von links), Kreissportbundvorsitzende Monika Wiemken und Vorsitzender Dieter Tammen präsentieren vor einer Fotowand mit allen Mannschaften Geschenke für den TuS.

 

Bericht: Heino Schmidt